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Fachkräftemangel oder toxische Unternehmenskultur?

Ole Wintermann
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Ole WintermannSonntag, 30.04.2023

Wer kennt sie nicht, die Klagen der Arbeitgeber:innen in den Medien über den "Fachkräftemangel"? Arbeitgeber:innen in den verschiedensten Branchen stellen fest, dass es zunehmend schwerfällt, neue Arbeitskräfte zu rekrutieren. Was dabei auffällt: Arbeitgeber:innen sind stets die Opfer des scheinbaren Fachkräftemangels. Sie sind selbst nie Ursache.

Dieser Beitrag in der New York Times nennt verschiedene Gründe für Fachkräftemangel, die eindeutig auf der Seite der Arbeitgeber:innen liegen. Ganz oben auf der Liste der schlechten Eigenschaften, die zu mehr Kündigungen durch Arbeitnehmer:innen führen, steht: Eine toxische Unternehmenskultur, die gegenseitigen Respekt und Kommunikation auf Augenhöhe vermissen lässt. 

Die Zahl der Kündigungen durch Arbeitnehmer:innen in den USA liegt immer noch um den Faktor 3 über den Kündigungen durch Arbeitgeber:innen. Pro Monat kündigt jeder 30 Beschäftigte sein Arbeitsverhältnis. 

Gegenmaßnahmen der Arbeitgeber:innen sind Mentoring- und Karriere-Programme, die Erhöhung des Grads an Diversität, mehr Inklusion, wettbewerbsfähige Löhne, Optionen für Remote-Arbeit.

Also, liebe Arbeitgeber:innen, lernt dazu und geht auf eure Beschäftigten zu, wertschätzt sie und nehmt Abschied von einer Gutsherren-Mentalität, die nicht ins 21. Jahrhundert gehört. 

Fachkräftemangel oder toxische Unternehmenskultur?

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Kommentare 1
  1. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor einem Jahr

    In den USA liegt die Arbeitslosenquote bei 3,4 %. Jeder, der will, kann jederzeit einen anderen Job finden. Die Unternehmen können sich eine „toxische“ Kultur schon lange nicht mehr leisten.
    In diesem Arbeitsmarkt sitzen die Arbeitnehmer am längeren Hebel. Das wird auch noch dadurch verstärkt, dass die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland, die es in den letzten 40 Jahren gegeben hat, heute eher wieder rückgängig gemacht wird. Stichwort: sichere Lieferketten.
    Mir scheint das Problem eher darin zu liegen, dass die Arbeitsmarktpolitik in den siebziger Jahren stecken geblieben ist. wie überhaupt das Weltbild der Achtundsechziger Generation, die heute meistens am Ruder ist. In den siebziger Jahren gab es zu wenig Arbeit, und es war sinnvoll, sie zu verteilen durch die Reduzierung von Arbeitszeit. Heute ist es aber eher umgekehrt, es gibt zu viel Arbeit und zu wenige, die bereit sind, sie zu machen. Die Politik hat sich aber nicht geändert, sie reduziert noch immer die Arbeitszeit, auch wenn das mittlerweile zu spürbaren Wohlstandsverlusten führt. Aber diese Politik ist populär und Populismus funktioniert einfach in diesen Zeiten.
    Zur Illustration lohnt vielleicht auch ein Blick nach Frankreich, ein Land, in dem es einen hohen Lebensstandard gibt, hohe Steuern, viel Umverteilung, gutes Essen und eine grossartige Kultur. Es ist ein Land, dass vom Rest der Welt zurecht beneidet wird und in dem es sich gut leben lässt. Um das System aufrecht zu erhalten, wird nun eine moderate Anhebung des sehr niedrigen Rentenalters angestrebt. (Zugegebenermaßen von einem sehr ungeschickt fahrenden Präsidenten). Und das Volk geht auf die Barrikaden und zeigt damit, vom Ausland aus betrachtet, die Reaktion eines verwöhnten Kindes.

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