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Klima und Wandel

Der Sound eines Ameisenhaufens – Klimawandel musikalisch

Charly Kowalczyk
Journalist

Ich bin in Singen am Hohentwiel geboren und lebe in Potsdam. Schreibe Radiofeature für den Deutschlandfunk und für die Sender der ARD. Bin Mitgründer des Bremer Hörkinos. Seit nun fast 19 Jahren stellen wir in Bremen ein Radiofeature der Öffentlichkeit vor.
www.bremer-hoerkino.de

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Charly KowalczykFreitag, 10.02.2023
Der Balzgesang einer Zwergzikade? Ja, das kann man hören, wenn man sich das Feature des Bayerischen Rundfunks "Il lamento della natura. Ein Klagelied mit Bäumen, Gletschern und Insekten" anhört. Die Autorin Bettina Mittelstraß trifft Musiker/innen, die den Klimawandel mit super guten Mikrofonen hörbar machen. Irre akustische Klänge. Anregend. Spannend. Dazwischen Informationen zum Klimawandel, immer entlang dieser wunderbaren, manchmal auch eigentümlichen Klänge. Es macht Spaß zuzuhören. Zum Beispiel gleich zu Anfang dem Schweizer Musiker und akustischen Ökologen Marcus Maeder. Man ist sofort im Thema:

"Okay, dann würde ich sagen: Gehen wir mal paar Schritte weiter! Vielleicht in die Nähe eines Baums und hören mal ein bisschen in den Baum rein, ja? Also wahrscheinlich hören besser in die Fichte rein, weil diese Schwarzkiefer nicht mehr so gesund ausschaut. Es ist jetzt wirklich etwas, was man überall, also nicht nur in der Schweiz, eigentlich in ganz Zentraleuropa beobachten kann, allen voran die Kiefern, denen es immer schlechter geht. Einfach weil denen wird’s jetzt definitiv zu trocken. (Leise) Schaun wir mal, ob ich das hier rein kriege, ja genau... Ich stecke jetzt hier einfach den Sensor durch die Rinde! Also falls ich das schaffe, ist schon ein bisschen stumpf. ...Man sieht, es ist ein bisschen wie eine Infusion, die man da steckt (Lachen)."

Die Autorin formuliert: "Der Durst der Bäume wird hörbar.".

"Das lebendige Gewebe der Bäume ist direkt unter der Rinde. Dort wird der Saft transportiert. Also das Wasser wird aus dem Boden aufgenommen und dann den Baum rauf transportiert und man muss sich vorstellen, wenn Sie jetzt hier einen Baum haben, der irgendwie 12, 14, 15 Meter hoch ist, dann braucht’s ja einen extremen Unterdruck, um dieses Wasser überhaupt bis in die Krone rauf zu saugen. Und dieser Unterdruck entsteht durch die Transpiration. Also der Baum verdunstet Wasser über die Nadeln oder Blätter, das erzeugt einen Unterdruck, der dann tatsächlich das Wasser aus dem Boden – durch den Baum hinauf, durch dieses hydraulische System rauf saugt zu den Blättern und Nadeln."

Zum Mit-Hören. 54 Minuten gehen wie im Fluge vorbei. Ein sehr sinnliches Feature. Ob es um das Trommeln von Insekten geht. Um Klänge aus wolkenlosem Himmel. Oder um das Klagelied der Gletscher. Es ist anregend, sich so mit dem Klimawandel auseinanderzusetzen. Auf diese Art kommt man den Insekten, Bäumen, Vögeln ungewöhnlich nah.

Der Sound eines Ameisenhaufens – Klimawandel musikalisch

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