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Fundstücke

Über die größten Wahlen der Welt

Natalie Mayroth
Journalistin & Kulturwissenschaftlerin
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Natalie MayrothMontag, 29.04.2024

2024 ist ein Superwahljahr: Auch in Indien, das sich selbst als die größte Demokratie der Welt bezeichnet, wird noch bis Anfang Juni gewählt. Fast eine Milliarde Menschen sind wahlberechtigt, über eine Million Wahllokale öffnen ihre Türen, mehr als fünf Millionen elektronische Wahlmaschinen sind im Einsatz und Frauen rücken als Wählerschaft in den Fokus. Um das Land abzudecken, erstreckt sich die Wahl über sechs Wochen. Die regierende hindunationalistische Volkspartei BJP unter der Führung von Narendra Modi (NDA) strebt dabei eine dritte Amtszeit an und wirbt damit, Indien bis 2047 auf den Erfolgsweg einer entwickelten Nation zu führen. 

Weite Teile der Opposition haben sich inzwischen zum 'INDIA-Block' zusammengeschlossen und mahnen, es ist ein Kampf um die säkulare Seele Indien. Die BJP werde die Verfassung zerstören, sagt etwa der Oppositionspolitiker Rahul Gandhi. Es wird spannend zu sehen, für wen sich die Wähler:innen entscheiden werden – pro Sitz fürs Unterhaus müssen die Kandidat:innen im Schnitt um die 1,5 Millionen Wähler:innen erreichen. Klar ist: Der Süden Indiens wählt anders als der Hindi-sprachige Norden, wo die BJP in der Vergangenheit viele der 543 Parlamentssitze (hier eine Karte) einstreichen könnte. 

Wer sich weiter einlesen beziehungsweise hören möchte, für den habe ich ein paar deutschsprachige Quellen herausgesucht:

- 'Milliarden Stimmen', so heißt der Podcast von Studierenden der Uni-Heidelberg, die verschiedene Themen aufarbeiten: Ist Indien überhaupt eine Demokratie? Wo kommt Narendra Modi her? Was geht uns in Deutschland Indien an? 
Zu hören ist er auf Spotify

- Im südindischen Kerala, einer bekannten linken Hochburg, habe ich mir für die taz den Kampf zwischen zwei linken Parteien angesehen: der kommunistischen CPI(M) und der linksliberalen Kongresspartei. Die BJP spielt in diesem Bundesstaat derzeit eine untergeordnete Rolle. 

Der Frage, warum die hindunationalistische BJP so beliebt ist, geht für die NZZ Andreas Babst in Nordindien nach. (Bezahlschranke) 

- Den in Deutschland lebenden indischen Polit-Influencer Dhruv Rathee hat sich Peter Hornung, ARD, genauer angesehen beziehungsweise bei ihm reingehört. 

- Mathias Peer schreibt über Premierminister Narendra Modis Traum von Indien als Weltmacht fürs Handelsblatt und woran das scheitern könnte (Bezahlschranke).

- In der Presse aus Wien fordert Susanna Bastaroli vor den Wahlen die „rosarote Brille" beim Blick auf Indien abzunehmen, denn kaum ein anderes Land profitiert so sehr von aktuellen geopolitischen Machtkämpfen wie der Subkontinent (leider auch hinter der Bezahlschranke). 

- Und die Parteien werben um Expats, auch wenn sie nur wählen können, wenn sie ihren indischen Pass behalten haben und dann nach Indien fliegen, um dort ihre Stimme abzugeben. Mehr dazu lest ihr bei der Deutschen Welle

Wenn ihr noch Tipps habt, ergänzt gerne in den Kommentaren!
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