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Ein Atheist versucht, die Christen zu verstehen

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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Theresa BäuerleinFreitag, 15.09.2023
„Was spüren Sie, wenn Sie an die katholische Kirche denken?, frage ich.
„Liebeskummer“, sagt er. 

Was für ein Dialog. Die Antwort auf die Frage des SZ-Magazin-Autors kommt von einem Pastoralreferenten, „der nur deshalb kein Pfarrer geworden ist, weil er beides haben wollte: seinen Glauben und eine Familie.“

Diese Antwort können sicher viele nachvollziehen, die mit ihrer Kirche hadern oder bereits ausgetreten sind. Es ist ja wirklich wie mit einem Ex-Partner: Man weiß, dass man mit dieser toxischen Person nicht zusammen sein kann, aber man vermisst es, in einer Beziehung zu sein – und den gemeinsamen Freundeskreis. 

Der Autor des Essays, Michael Ebert, hat diesen Liebeskummer nicht, weil er als nichtgetauftes Kind auf dem Dorf schon im Kindergarten ausgegrenzt und bemitleidet wurde. Sein Text ist eine Replik auf einen anderen, in dem ein Christ beklagt, seines Glaubens wegen nicht mehr ernst genommen, sogar bemitleidet zu behandelt werden. 

Nichts liegt mir ferner, als jemanden für seinen Glauben zu kritisieren – jeder soll und darf glauben, was sie oder er will. Und natürlich lässt sich gegen Gefühle schlecht argumentieren. Aber dass man sich – wie Tobias Haberl schreibt – in unserer Welt als Christ wie ein »Verschwörungstheoretiker« vorkommen muss, kann ich nicht nachvollziehen. Interessant finde ich die Wahrnehmung dennoch. Vor allem als einer, der sich selbst immer als Ausgeschlossener gefühlt hat. Ich möchte sie verstehen – und dabei auch meine Selbstwahrnehmung hinterfragen.

Genau das schafft er in diesem Essay, der zutiefst kritisch gegenüber Religion ist und dennoch nicht zynisch dem Glauben und Gläubigen gegenüber. 


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