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„Deine Korrespondentin“ ist ein digitales Magazin, das im Mai 2015 von der freien Journalistin Pauline Tillmann gegründet wurde. Das Ziel: Spannende Frauen sichtbar machen. Dafür berichten jede Woche zehn Auslandskorrespondentinnen über starke Frauen weltweit, die man ansonsten wohl kaum kennenlernen würde.
Warum in Irland den Frauen – auch hochqualifizierten – die Rückkehr in den Job mit kleinen Kindern oft unmöglich ist, erzählt Clare Gahan, Anwältin und Mutter von zwei Mädchen. Dabei ist das auch eine wirtschaftliche Frage: Wie viel ist der Beruf einer Mutter wert? Korrespondentin Mareike Graepel hat die Anwältin Clare Gahan in Dublin getroffen, um dieser Frage nachzugehen.
Seit Gahans jüngere Tochter ein Jahr alt geworden ist, möchte sie wieder arbeiten. Doch obwohl Thea bald drei wird, ist das für die 38-Jährige bislang nicht möglich. Der einfache Grund: Geld. „Ich müsste vier Fünftel meines monatlichen Nettogehalts einer Teilzeitstelle komplett in Kinderbetreuung investieren,“ sagt Clare Gahan, „das rechnet sich einfach nicht.“
Kinderbetreuung in Dublin kann 1.000 Euro pro Kind kosten, wenn die Betreuung länger als dreieinhalb Stunden am Tag dauert. Deshalb bleibt die Anwältin lieber zu Hause. Dabei ist in kaum einem der anderen OECD-Staaten die Kinderbetreuung so teuer wie in Irland. Die Dubliner Professorin Helen Russell erklärt: „Viele berufstätige Mütter müssen auf private Lösungen in der Familie durch Großeltern oder andere kostengünstige Alternativen zurückgreifen.“
Das seien aber Zahlen, die oft nicht in den Statistiken auftauchten. Am Ende kann man es auf die einfache Formel bringen: pausieren oder den Verdienst fast komplett in Betreuung investieren? Oder anders: Wie viel ist der Beruf einer Mutter wert? Wissenschaftlerin Russell meint: „Es ist unverständlich, dass die Wirtschaft nicht erkennt, welches Arbeitsmarkt-Potenzial die Mütter mitbringen können, wenn sie ihre Kinder gut untergebracht wissen.“
Quelle: Mareike Graepel Bild: Mareike Graepel deine-korrespondentin.de
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