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Klima und Wandel

Deutschland verliert immer mehr Süßwasser

Nick Reimer
diplomierter Energie- und Umweltverfahrenstechniker, Wirtschaftsjournalist und Bücherschreiber
Zum Kurator'innen-Profil
Nick ReimerMittwoch, 05.04.2023

In den vergangenen 20 Jahren hat Deutschland durchschnittlich 760 Millionen Tonnen Süßwasser pro Jahr verloren. Das geht aus einer Datenanalyse des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) hervor. Ursache sind demnach Dürren, abnehmende Bodenfeuchte, schwindendes Grundwasser, abgeschmolzene Gletscher und gesunkene Wasserspiegel.

Außergewöhnliche Dürre herrscht aktuell im Unterboden in der Lausitz, in weiten Teilen Brandenburgs, in der Altmark, der Schwäbischen Alp und in Teilen Vorpommerns. Wegen des Klimawandels haben die Dürren in den letzten Jahren auch in Deutschland bereits deutlich zugenommen. Weltweit bedroht der Klimawandel die natürlichen Süßwasservorkommen, es gibt mehr Dürren, Quellen versiegen, Feuchtgebiete schrumpften bereits um 80 Prozent. Der Weltwasserbericht der UNO, vorgestellt im März, kommt zu dem Schluss: "Die Wasserknappheit wird sich weiter ausbreiten."

Als ich 2018 mit den Recherchen zum Buch "Deutschland 2050 - wie der Klimawandel unser Leben verändern wird" begann, hieß es in der Pressestelle der Berliner Wasserbetriebe noch: "Kein Problem, für Berlin gibt es genügend Trinkwasser". Mittlerweile wird über den Bau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage an der Ostsee nachgedacht, um Berlin auch künftig mit genügend Trinkwasser versorgen zu können.

Deutschland verliert immer mehr Süßwasser

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Kommentare 2
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor mehr als ein Jahr

    und dann ist immer noch die Verseuchung von Grundwasser durch die immense Einleitung und das ausbringen von Gülle auf den Feldern erlaubt!
    ...

  2. Thomas Wahl
    Thomas Wahl · vor mehr als ein Jahr

    Es ist natürlich immer einfach alles auf den Klimawandel zu schieben. Aber was das Wasser und Grundwasser in Brandenburg betrifft, wird damit wieder ein anderer Faktor übersehen. Der Braunkohlebergbau und vor allem die Schließung der Tagebaue. Dadurch senkt sich der Grundwasserspiegel und auch das Oberflächenwasser beträchtlich bis in den Berliner Raum.

    "„Aus wasserwirtschaftlicher Sicht, müssten die aktiven Tagebaue sofort geschlossen werden“, konstatiert Böhmer. „Je länger diese Wasser abpumpen, desto größer wird das Defizit im Grundwasser“. Leag und Behörden verweisen darauf, dass mit Beendigung der Tagebaue und Stopp des Abpumpens der Spree immense Wassermengen fehlen werden. Denn in Trockenperioden speist sich die Spree bis zu 70 Prozent aus dem abgepumpten Grundwasser der Tagebaue. Doch Böhmer sagt, diese Lücke werde ohnehin eines Tages entstehen. „Je früher wir uns dem Problem annehmen, desto besser.“ Er verweist darauf, dass der Verlust von Grundwasser höher ist als die Spree durch Einleitung gewinnt.

    Laut Berechnungen der Grünen Liga erzeugen die Lausitzer Tagebaue bislang ein Grundwasserdefizit von sechs Milliarden Kubikmeter. Verluste, die nicht in die Spree eingeleitet werden, ergeben sich etwa aus der Verwendung des Grundwassers für die Kühlung der Kraftwerke. Zudem verliert die Spree Wasser in die weiträumigen Absenkungstrichter der Tagebaue, die durch das entzogene Grundwasser entstehen."

    https://www.energiezuk...

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