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Volk und Wirtschaft

Bremst Bürokratie die Wirtschaft aus?

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
Zum Kurator'innen-Profil
Jürgen KluteMittwoch, 18.10.2023

Wirtschaftslobbyisten klagen gerne über Bürokratie und werfen dem Staat vor, er bremse die wirtschaftliche Entwicklung. Nun hat das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) eine Studie vorgelegt, die zu einem ganz anderen Ergebnis kommt. Dazu hat sich das DIW gemeinsam mit der Universität Göteborg die Verwaltungsqualität auf regionaler Ebene näher angeschaut. Das Ergebnis ist durchaus überraschend und passt nicht zu den Bürokratieklagen der Wirtschaftslobbyisten.

Diese Empfehlung bezieht sich nur auf einen relativ kurzen Bericht in DER SPIEGEL. Das Ergebnis der dargestellten Studie lohnt aber eine Empfehlung und eine Kenntnisnahme verbunden mit der Hoffnung auf zukünftig qualifiziertere Debattenbeiträge zum Thema.

Bremst Bürokratie die Wirtschaft aus?

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Kommentare 3
  1. Thomas Wahl
    Thomas Wahl · vor 9 Monaten · bearbeitet vor 9 Monaten

    Nein, die Studie kommt zu keinem ganz anderen Ergebnis. Sie sagt laut Spiegel:

    "Doch diese staatlichen Regulierungen an sich sind womöglich viel weniger schädlich, als allgemein bei Wirtschaftsvertretern und vielen Ökonomen angenommen. So können Unternehmen auch in Regionen mit hoher Regulierungsdichte aufblühen – vorausgesetzt, die öffentliche Verwaltung funktioniert dort sehr gut. So lautet das Fazit einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Ineffiziente Bürokratien hingegen verschärfen demnach die negativen Auswirkungen vieler Vorschriften."

    Es gibt also negative Auswirkungen vieler Vorschriften. Und natürlich sind staatliche Regulierungen an sich nicht schädlich. Letzteres behauptet aber die Wirtschaft auch nicht. Es ist die Masse und die schlechte und unflexible Verwaltung. Empfehlung der Studie daher:

    "Neben dem Abbau von Vorschriften sollte der Verbesserung der Verwaltungsqualität in entsprechenden Regionen sehr viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden." Das wird jedes Unternehmen und jeder Bürger sofort unterschreiben. Und ich als alter Bürokrat auch …..

    1. Cornelia Gliem
      Cornelia Gliem · vor 9 Monaten

      Na na. ok: das "ganz andere Ergebnis" - das gibt die Studie tatsächlich nicht her. Aber dass die Wirtschaft nur die ineffiziente Bürokratie kritisieren täte, das stimmt so nicht: der Tenor lautet mehrheitlich dass Bürokratie in Deutschland alles behindern würde... (frage mich immer wieso diese Konzentration auf die "deutsche"; welche Art Bürokratie wäre denn besser? afrikanische arabische asiatische?).
      Der Text kommt zu dem Ergebnis, dass grundsätzlich nicht die Bürokratie und die Regeln das Problem sind; nein - zu wenig Personal und zu wenig Kompetenzen sind es.

    2. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 9 Monaten · bearbeitet vor 9 Monaten

      @Cornelia Gliem "Die Bürokratie" an sich gibt es ja nicht. Es ist immer das jeweils agierende bürokratische System. Also der Rahmen der Bestimmungen und das Personal. Und so wie ich das System kenne sind es zu viele Vorschriften (was die Studie auch sagt), unklare Formulierung/Auslegung der Regelungen, geringe Digitalisierung, auch oft risikoscheues, sich absicherndes Personal. Dazu kommen formalisierte und ritualisierte Kontrollen. Die Studie nennt es laut Artikel "ineffizient". (Übrigens in den großen Konzernen gilt oft ähnliches). Das ist etwas anderes als zuwenig Personal. Mehr Personal wird in einer schrumpfenden Bevölkerung so wie so nicht möglich sein.

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