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Der "Putsch von oben" in Israel – Interview mit Tom Segev

Dmitrij Kapitelman
Lesen, Schreiben, Mirsachenmerken. Journalismus darf auch Spaß machen.
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Dmitrij KapitelmanDienstag, 21.03.2023

War es ein Fehler, Benjamin Netanjahu überhaupt wegen Korruption und Bestechlichkeit anzuklagen? Vielleicht, meint der israelische Historiker und Journalist Tom Segev im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Denn 2023, sage und schreibe fünf Wahlen innerhalb von zwei Jahren später, betrieben Netanjahu und seine extrem rechte Regierung nun einen "Putsch von oben", der Israels Demokratie entkernen könnte. 

Ob die Proteste in Israel und auch außerhalb des kleinen Landes etwas ausrichten können und inwiefern die Gefahr eines Krieges im Nahen Osten derzeit steigt – das sind weitere Fragen in diesem wirklich nicht besonders beglückenden, aber schlagend sachlichen, lesenswerten Gespräch. 

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Kommentare 1
  1. Achim Engelberg
    Achim Engelberg · vor mehr als ein Jahr

    Aufschlussreich.

    Das ist für mich die zentrale Passage:

    Die Sicherheitslage rund um Israel ist fragil. Der ehemalige Verteidigungsminister Benny Gantz warnt vor einem Bürgerkrieg. Sehen Sie diese Gefahren auch?

    Es gibt eine sehr, sehr große Gefahr, dass Krieg kommt. Die großen Kriege kamen immer von schwachen Regierungen. 1967 war die Regierung nach Ben-Gurion verspottet, dann kam der Sechs-Tage-Krieg. 1973 war auch die Regierung schwach, es standen Wahlen bevor und Golda Meir hätte fast ihren Sitz verloren. Ein Teil der Besatzung von 1967 hätte vermieden werden können. Nach der Zerstörung der ägyptischen Luftwaffe wäre es nicht mehr notwendig gewesen, noch das ganze Westjordanland zu erobern.

    Aber wo ist der Unterschied zur jetzigen Situation?

    Die jetzige Regierung hat die Macht, aber Netanjahu leitet sie nicht. Er wird von ihr geleitet. Ich könnte mir vorstellen, dass er auf die Idee kommt, eine militärische Aktion nicht zu vermeiden oder zu begehen. Wenn es scheint, dass die israelische Gesellschaft auseinanderfällt, dann kommt ein Krieg und rettet unsere Einigkeit.

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