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Kurator'in für: Pop und Kultur Fundstücke Medien und Gesellschaft
Freier Journalist in Hamburg. Liebste Arbeit: Interviews führen; übelste Arbeit: Interviews abtippen.
Flohwalzer-Virtuose. Erste selbstgekaufte Kassette: Roxette - "Tourism". Krautrock, afrikanischer Blues und Souljazz waren da noch fern. Schätzt "Handgemachte Musik", und hört natürlich trotzdem HipHop, Dub und Ambient.
Es gibt für mich kaum ein schöneres Sonntagmorgenritual, als der Sendung von Marian McPartland zu lauschen. Die US-Pianistin starb bereits vor drei Jahren, aber alte Shows aus den Archiven ihres Senders NPR werden noch immer wöchentlich online gestellt. 33 Jahre lang war die gebürtige Engländerin Gastgeberin von „Marian McPartland's Piano Jazz" — einer Sendung, in die sie stets einen berühmten Gast einlud. So lässt sich nachhören, wie sie mit Jazz-Giganten wie Oscar Peterson, Dizzy Gillespie, Bill Evans und Lionel Hampton duettiert und plaudert.
McPartland, geborene Turner, durchlief ein klassisches Kompositions- und Klavierstudium in London. Später meldete sie sich für eine Organisation, die die Alliierten nach dem D-Day in Frankreich unterhielt. Sie trat mit Show-Größen wie James Cagney und Fred Astaire zum Entertainment der Truppe auf, und traf so ihren späteren Mann, den Kornettisten Jimmy McPartland. Wie sich die Pianistin erinnert, war ihre Hochzeit Anfang 1945 die erste anglo-amerikanische auf deutschem Boden. Später in New York City gründete sie ihr eigenes Trio und Plattenlabel, und komponierte Songs, die zu Klassikern werden sollten. Sie schrieb für das renommierte Magazin Down Beat, leitete ein Jazz-Erziehungsprogramm für Schulkinder und begann 1979 ihre Sendung bei NPR. 2004 gewann sie einen Grammy für ihr Lebenswerk.
Die Engländerin, zu deren Lieblingswörtern so schöne britische Ausdrücke wie „marvellous" und „splendid" zählen, war eine stets zurückhaltende Gastgeberin, die, geprägt durch ihren eigenen Musiker-Hintergrund, nie dumme Fragen stellte. Weitere Höhepunkte aus den Archiven sind die Sendungen mit dem feinfühligen Gitarristen Kenny Burrell und dem Jazzsänger Mark Murphy, der seinen sensationellen Scat-Gesang in acht Songs vorführt.
Quelle: Marian McPartland Bild: NPR EN npr.org
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