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Wenn Bücher töten könnten

Christian Gesellmann
Autor und Reporter

Geboren 1984 in Zwickau, Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik in Jena und Perugia. Volontariat bei der Tageszeitung Freie Presse, anschließend zweieinhalb Jahre als Redakteur in Zwickau. Lebt als freier Autor in Leipzig und Bukarest. Quoten-Ossi bei Krautreporter.

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Christian GesellmannMontag, 27.02.2023

Lange nicht mehr so gelacht: Der Podcast If Books Could Kill von Michael Hobbes und Peter Shamshiri stellt Sachbücher vor, die sich millionenfach verkauft haben (du wirst von den meisten zumindest schon gehört haben), obwohl sie, in den Worten der Autoren, dumm sind, "the airport bestsellers that captured our hearts and ruined our minds"; Klassiker der Ramschliteratur also, "superspreader events of American stupidity":

"Both of us are fascinated by dumb ideas and how they spread through the population. And so, a couple months ago, we started talking about how to do a podcast about the dumbest ideas of the last 50 years", erklärt Michael Hobbes in der ersten Folge, in der sich die beiden Hosts hinreißend komisch über das Buch Freakonomics lustig machen. Jenes Buch der Ökonomen Stephen J. Dubner und Steven Levitt hat sich seit Erscheinen 2005 (in deutscher Übersetzung 2010) rund vier Millionen Mal verkauft, strotzt aber nur so vor logischen wie faktischen Fehlern, falschen Grundannahmen und hirnrissigen Thesen. 

Dass sich die einfache, aber geniale Idee des Podcasts auch über die Länge von einer guten Stunde, die die einzelnen Folgen jeweils haben, trägt, liegt daran, dass Hobbes und Shamshiri nicht nur witzig sind, sondern auch akribisch recherchiert und mit Quellenverzeichnis untersetzt haben. Indem sie sich Zeit nehmen, genau zu erklären, warum diese Bücher so dumm sind, kann man also auch noch eine Menge lernen. Insofern ist dieser Podcast wahrscheinlich eine der schönsten Formen literarischen Recyclings. 

Wenn Bücher töten könnten

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