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Technologie und Gesellschaft

Google-Leak: Erster Blick in die Blackbox des Suchalgorithmus

Magdalena Taube
Redakteurin
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Magdalena TaubeFreitag, 21.06.2024

Googles mysteriöser Suchalgorithmus hat eine ganze Industrie von Vermarktern hervorgebracht, die sich eng an Googles öffentliche Richtlinien halten und diese für Millionen von Unternehmen auf der ganzen Welt umsetzen. Diese allgegenwärtigen und oft ärgerlichen Taktiken haben zu der weit verbreiteten Behauptung geführt, dass die Suchergebnisse von Google immer schlechter werden, da sie mit Müll vollgestopft werden, den Website-Betreiber*innen für notwendig halten, um ihre Websites – gemäss den SEO-Vorgaben – sichtbar zu machen. Als Reaktion auf die Kritik an SEO-getriebenen Taktiken greifen Google-Vertreter*innen oft zu einer bekannten Verteidigung: "Das ist nicht das, was die Google-Richtlinien sagen."

Das ändert nichts an der Tatsache, dass wir nicht wissen, wie der Suchalgorithmus funktioniert. Denn die konkrete Funktionsweise gehört zu den bestgehüteten Geschäftsgeheimnissen der Welt. Besser gesagt: gehörte. Kürzlich sind 2.500 Seiten interner Dokumente von Google durchgesickert. Der Leak erlaubt einen noch nie dagewesenen Blick in die Blackbox der Suchfunktion. Die durchgesickerten Dokumente behandeln Themen wie die Art der von Google gesammelten und verwendeten Daten, welche Websites Google bei sensiblen Themen wie Wahlen hervorhebt, wie Google mit kleinen Websites umgeht und vieles mehr.

Einige Informationen in den Dokumenten scheinen im Widerspruch zu öffentlichen Erklärungen von Google-Vertreter*innen zu stehen. Beispielsweise haben Google-Vertreter*innen wiederholt betont, dass das Unternehmen keine Chrome-Daten für das Ranking von Seiten verwendet, aber Chrome wird ausdrücklich in Abschnitten erwähnt, die sich damit befassen, wie Websites in der Suche angezeigt werden.

Die geleakten Dokumente werden zwar keinen Skandal auslösen, bieten aber einen tiefen und ungefilterten Einblick in die streng gehütete Blackbox. Journalist*innen und Forscher*innen, die versucht haben, sich einen Reim auf diese Blackbox zu bilden, müssen nun nicht mehr ausschließlich im Dunkeln tappen. Sie haben jetzt ein paar handfeste Hinweise darüber, wie der Suchalgorithmus von Google, der vielleicht das folgenreichste System im Internet ist, entscheidet, welche Websites "leben" und welche nicht und wie die Inhalte im Netz aussehen.

Google-Leak: Erster Blick in die Blackbox des Suchalgorithmus

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